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Bausparen für Eigenheim wieder beliebt | Bausparen für Eigenheim wieder beliebt |
| Dienstag, 15. Dezember 2009 | |
Bausparvertrag mit Wohn-Riester ergänzen
Nach wie vor sind die eigenen vier Wände eines der wichtigsten Ziele, auf welches es sich für Familien hierzulande zu sparen lohnt. Eine Zeitlang ging der Trend bei Banken und anderen Kreditinstituten dahin, Baukredite auch an Personen ohne größeres Eigenkapital zu vergeben, hohe Zinssätze waren hier doch sehr verlockend.
Die große Immobilienkrise in den USA in den letzten Jahren hat jedoch viele Entscheidungsträger zum Umdenken bewogen, heute werden Risiken wie etwa das fehlende Eigenkapital wieder anders bewertet.
Auch für Familien mit dem Wunsch nach dem eigenen Heim ist es besser, über eine entsprechend große Decke an eigenem Kapital zu verfügen. Zum einen ist die künftige Kreditbelastung für den Kauf oder den Bau eines Hauses nicht so hoch, entsprechend niedriger fallen die monatlichen Tilgungsraten aus. Zudem bedeutet eine satte Portion Eigenkapital eine deutlich bessere Ausgangsposition bei den Vertragsverhandlungen mit den Banken.
Doch die eigenen vier Wände sind nicht nur eine Verbesserung der wohnlichen Verhältnisse, sie bedeuten auch eine Vorsorge für das Alter Schließlich muss im Eigenheim kein Mietzins gezahlt werden. Und als Möglichkeit der Altersvorsorge wird auch das Bausparen speziell gefördert. Was als „Gesetz zur verbesserten Einbeziehung der selbst genutzten Wohnimmobilie in die geförderte Altersvorsorge“ etwas sperrig klingt, ist vielen Bausparern auch als „Wohnriester“ bekannt. Hier wird seit dem 1. Januar 2008 die Investition ins Eigenheim als Altersvorsorge wie alle anderen Riester-Produkte gefördert. Und diese Förderung kann sich durchaus sehen lassen.
Allerdings bedeutet ein riestergeförderter Bausparvertrag nicht automatisch, dass auch das damit verbundene Bauspardarlehen günstig ist. Hier sollte sehr genau geschaut werden, ob nicht ein normales Hypothekendarlehen die bessere Variante ist.
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