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Mit Förderung in Eigenheim: Bausparvertrag |
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Dienstag, 15. Dezember 2009 |
Altersvorsorge mit Riester-Baussparvertrag
Ein Baussparvertrag mit Riester Förderung funktioniert wie ein normaler Bausparvertrag. Zusätzlich zahlt der Staat bei Riester geförderten Verträgen noch die Riester Zulagen auf das Bausparkonto ein. Dies sorgt für zusätzliche Rendite.
Prinzip Bausparen
Man einigt sich mit dem Bauspar-Anbieter auf eine Gesamt-Bausparsumme. Diese wird vertraglich festgehalten und bildet die Basis des Vertrages. Die Bausparsumme setzt sich aus angespartem Guthaben und einem Darlehen der Bausparkasse zusammen.
Zuerst muss der Kunde das Guthaben aufbauen. Dazu zahlt er an die Bausparkasse eine monatliche Sparrate und spart damit ein Guthaben an, welches ca. 40-60% (abhängig vom Bauspartarif) der Bausparsumme beträgt.
Ist diese Summe angespart und besteht der Vertrag mindestens für die vom Anbieter festgelegte Mindestdauer (meist 7 Jahre), dann gilt der Vertrag als Reif zu Zuteilung.
Sobald der Vertrag Zuteilungsreif ist, kann sich der Kunde sein angespartes Guthaben und ein sehr günstiges Bauspardarlehen auszahlen lassen.
Hierbei handelt es sich um ein Darlehen mit Sonderkonditionen. Insbesondere die Zinsen sind dabei sehr gering. Die Höhe des Darlehen entspricht der Differenz von Guthaben und Bausparsumme (Bausparsumme – Guthaben = Darlehenshöhe).
Dieser günstige Bausparkredit kann dann zum finanzieren der eigenen Immobilie genutzt werden. Die Sparrate, die vorher zur Ansparung der Eigenkapitals im Vertrag genutzt wurde, kann nun für die Rückzahlung des Darlehens genutzt werden. In den meisten Fällen reicht das aber nicht aus.
Die Tilgung und Zurückzahlung wird bei Baussparverträgen vom Anbieter vorgegeben und ist meist sehr hoch. Man muss das günstige Darlehen also in einer relativ kurzen Zeit mit hohen Kreditraten zurückzahlen.
Bausparen lohnt für Eigenheimer:
Die Guthabens-Zinsen eines Bausparvertrages sind niedrig. Je nach Tarif und Anbieter bekommt man 1-2%. Das ist nicht viel. Das Bausparen lohnt daher nur, wenn man von vorneherein weiss, das man einmal das Darlehen des Bausparvertrages in Anspruch nehmen wird.
Denn erst dann lohnt ein Bausparvertrag wirklich. Die günstigen Konditionen des Bauspar-Kredites sorgen für den eigentlichen Gewinn. Durch die sehr günstigen Zinssätze spart man gegenüber einem herkömmlichen Darlehen sehr viel Geld. Bei hohen Bausparsummen können das mehrere Zehntausend Euro sein.
Was ein Bausparvertrag kostet
Für jeden Vertrag mit Bauspartarif muss man an die Bausparkasse eine Abschlussgebühr zahlen. Sie beträgt meist zwischen 1 und 2 % der Bausparsumme. Diese Gebühr fällt einmalig bei Vertragsabschluss an und wird meist durch die ersten Sparraten abgezahlt.
Hinzu kommt noch eine Gebühr für die Führung des Bausparkontos (Kontoführungsgebühr).
Diese fällt jährlich an und beträgt, je nach Anbieter, zwischen 5-30 Euro pro Jahr.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. Dezember 2009 )
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