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Sicherheit von Fonds
Samstag, 20. Juni 2009

Risiko diverser Arten von Fonds


Wie sicher das Anlegen mit Fonds ist, hängt vor allem davon ab in welche Fondsart man investiert und wie der jeweilige Fonds das Geld seine Anleger verwendet. Zu den risikoreichsten Fonds gehören sogenannte Hedgefonds. Diese haben in einem Vorsorgekonzept nichts zu suchen.


Aktienfonds sind etwas sicherer, bieten aber trotzdem sehr gute Chancen auf eine hohe Rendite. Hier hängt die Sicherheit im Detail davon ab in welche Regionen und Branchen ein Fonds investiert und ob sich der Fonds eher an kleinen, mittleren oder grossen Unternehmen beteiligt. Hier gilt Grundsätzlich: Je vielfältiger ein Fonds anlegt umso sicherer ist er. Fonds die sich in einer bestimmten Art und Weise spezialisieren bergen ein höheres Risiko.



Eine Stufe sicherer als Aktienfonds sind Rentenfonds. Diese Investieren in Staats und Unternehmensanleihen. Die Sicherheit hängt hier wieder stark davon ab, wie der gewählte Fonds investiert. Staatsanleihen sind in der Regel sicherer als Unternehmensanleihen. Je geringer die Laufzeit einer Anleihe ist und je besser die Bonität des Anleihenherausgebers ist umso geringer das Risiko.
Ausserdem bergen Rentenpapiere von Schwellenländern ein höheres Risiko als z.B. Anleihen von EU-Ländern.


Offene Immobilienfonds investieren Ihr Geld zum Grossteil in Gebäude und machen Gewinne durch deren Vermietung. Diese Art Fonds gehört über viele Jahre zu den sicheren Geldanlagen. Die Krise im Jahre 2009 führte aber dazu, das vermeintlich sicherer Fonds vorrübergehend geschlossen werden müssen und von Anlegern keine Anteile zurück kauften.

Zu den sichersten Fonds gehören sogenannte Geldmarktfonds. Sie investieren das Fondsvermögen in kurz laufende Termingelder und Renten. Diese Art Fonds eignen sich z.B. hervorragend dazu kurzfristig Geld zu parken (z.B. wenn man gerade Geld zur Verfügung hat das man Anlagen möchte ohne es zeitlich lange festzulegen).

Am sichersten sind Garantiefonds. Sie garantieren dem Anleger zu einem bestimmten Termin das investierte Geld. Allerdings kostet diese Sicherheit meist hohe Gebühren, was diese Art Fonds für eine Anlage relativ unattraktiv macht.





Verlust durch Wertschwankungen:

Die Einzelwerte innerhalb eines Fonds können an Wert verlieren. Das kann den Kurs des Fonds mit runterziehen. Ein Wertverlust eines einzelnen Titels innerhalb des Fonds kann aber durch den Wertzuwachs eines anderen Titels innerhalb des Fonds ausgeglichen werden. Das ist der Grund warum Fonds weniger stark schwanken als z.B. einzelne Aktien.


Bei einer richtigen Börsenkrise verliert auch der beste Aktienfonds an Wert. Das kann man nicht verhindern. Aber man kann abwarten bis der Fonds wieder seinen alten Wert aufgeholt hat. Daher gilt bei einer Fondsanlage: Je langfristiger man anlegt umso geringer ist das Risiko. Wenn man das Risiko verringern möchte sollte man in breit streuende Fonds investieren. Das sind Fonds, die sich nicht auf eine bestimmte Region oder Branche spezialisieren und möglichst viele Einzeltitel enthalten.

Ein Fonds muss mindestens 16 einzelne Titel im Portfolio haben. Viele breit streuende Fonds haben weit über 100 Einzeltitel im Bestand. Eine solch breite Streuung bietet Sicherheit. Denn es ist unwahrscheinlich das ein Grossteil der vielen alle Einzeltitel an Wert verliert. Trotzdem kommt so etwas vor. Zum Beispiel bei einem Börsencrash. Dann heisst die Devise: Abwarten und Teetrinken bis die Kurse wieder steigen.

Was wenn die Investmentbank Pleite geht:

Investmentfonds sind zwar Wertpapiere die starken Wertschwankungen unterliegen können, vor einem Totalverlust sind Anleger jedoch ziemlich sicher. Anders als bei anderen Wertpapieren handelt es sich bei dem Vermögen eines Fonds um sogenanntes Sondervermögen. Die Gesellschaft die den Fonds auflegt muss das Fondsvermögen strikt vom Firmenkapital trennen. Das Kapital innerhalb des Fonds ist daher auch geschützt wenn die Investmentgesellschaft Pleite gehen würde. Kein Gläubiger hat Zugriff auf das Fondsvermögen. Des Geld der Anleger ist also nicht in Gefahr, wenn die Investmentgesellschaft in Schieflage gerät.





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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 20. Juni 2009 )
 

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