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Grundlegende Reformierung der Riester Rente geplant
Sonntag, 17. Juli 2011

Reform bei Riester-Rente und Basisrente für 2013 erwartet


Schon bald soll innerhalb der Bundesregierung eine Diskussion darüber geführt werden, wie man Riester-Rente und Basisrente reformieren kann. Im Gespräch ist, ein komplett neues Produktinformationsblatt für Riester-Rente und Basisrente einzuführen. Eine entsprechende gesetzliche Änderung wird für 2013 erwartet.


ITA befürwortet Veränderungen


Dr. Mark Ortmann, Geschäftsführer des Institut für Transparenz in der Altersvorsorge (ITA), freut sich darüber, dass die Angabe der Effektivkosten und Effektivrente nach Jahren der Intransparenz einen produktübergreifenden Vergleich der Kosten- und Beitragsrendite erlaubt. "Genau deshalb haben wir seit Jahren für die Einführung dieser Kennzahlen gekämpft", wie der Experte mitteilte. Die Initiative des BMF lobt er und ist sich sicher, "Die verbindliche Vorgabe eines standardisierten Produktinformationsplatz ist genau die richtige Entscheidung, um Kunden einen echten Produktvergleich zu ermöglichen." Allerdings gäbe es seiner Meinung nach auch an einigen Stellen Verbesserungsbedarf.


Übersichtlichere und kompaktere Ausarbeitung


Eine wichtige Änderung, die für das neue Produktinformationsblatt vorgesehen ist, ist, dass eine verbindliche Seitenzahl vorgegeben wird, welche die Produkte in fünf Chance-/Risikoklassen einteilt. Außerdem sollen Effektivkosten und Effektivrendite eingeführt sowie die Kostenarten vorgegeben werden. Darüber ist man sich aber noch nicht ganz einig. Viele sehen hier Diskussions- und Verbesserungsbedarf. Der Übersichtlichkeit halber will man sich bei dem neuen Entwurf auf maximal drei Seiten beschränken. Auf diesen sollen alle 19 Punkte zusammengefasst werden. Ortmann ist sich darüber bewusst, dass der vorgegebene Umfang absolut richtig ist, allerdings bezweifelt er, ob die Seitenvorgabe bei der Menge an Informationen überhaupt eingehalten werden kann. Deswegen werden wohl einige Aspekte gestrichen werden, die für alle Produkte gelten. Hier zu nennen sind die Hinweise auf die Zertifizierung, das Inflationsrisiko sowie die Beitrags- und Zulagengarantie bei Riester Renten.


Einteilung der Produkte in Chance-/Risikoklassen


Neu ist auch, dass jedes Produkt einer von insgesamt fünf Chance-/Risikoklassen zugeordnet werden soll. Für Kunden bedeutet dies eine enorme Erleichterung, wenn es darum geht, das für sie passende Produkt auszuwählen. Uneinig ist man sich noch, was den Informationsgehalt anbelangt, der Kunden weitergegeben werden soll. Beschreibungen sollen durch eine grafische Darstellung der Chancen und Risiken ergänzt werden und dem Kunden die Zusammenhänge klar machen.


Das BMF sieht ein weiteres Problem darin, die Produkte einer Chance-/Risikoklassen zuzuordnen. Denkbar wäre, die Produkte anhand der Bezeichnung oder auf Basis von Simulationen einer Stufe zuzuordnen. Die Bewertung anhand von Simulationen dürfte gesetzlich aber kaum umsetzbar sein. Immerhin würden hierfür einheitliche, öffentliche und frei zugängliche Simulationsstandards vorausgesetzt. Ortmann schlägt vor, Produkte anhand fest vorgegebener Kriterien einzustufen.


Klare und einheitliche Kostenstrukturierung


Fester Bestandteil der Reform soll auch sein, Kosten, die ein Anbieter erheben darf, klar als auch einheitlich vorzugeben. Für Unternehmen bedeutet dies zwar eine Einschränkung ihrer Gestaltungsfreiheit, Kunden hingegen profitieren von einem enormen Maß an Verständlichkeit. Im Interesse des Sparers ist ebenfalls, die Wechselgebühren auf maximal 150 Euro zu begrenzen. Damit Riester-Rente und Basisrente transparenter werden, sollen Anbieter mit der Reform die Effektivkosten und die Effektivrendite ausweisen. Wenn man diesen Schritt geht, wird es für Kunden einfacher, einen übergreifenden Vergleich von Altersvorsorgeprodukten anhand ihrer Kosten und Beitragsrendite durchzuführen, weiß Ortmann. Dabei gibt es aber auch einen Haken: Das BMF möchte auch die Garantiekosten als jährliche Wertminderung darstellen.


Uneinigkeit bei Zinssatz für Berechnungen der möglichen Leistungen


Es gibt noch viele Punkte, über die man sich nicht einig ist. Da zur gehört auch, mit welchem Zinssatz die möglichen Leistungen berechnet werden sollen. Hierfür schlägt das BMF einen einheitlichen Zinssatz vor, der sich nach Chance-/Risikoklasse berichtet. Allerdings würde dies zu einer starken Verwischung der Unterschiede zwischen den einzelnen Garantiemodellen führen. Eine Alternative bestünde darin, die Durchführung von Simulationen zu präferieren.


Auf den Punkt gebracht hat die Reform der Riester-Rente und Basisrente zum Ziel, Produktinformationsblätter durch die neuen Vorgaben transparenter und verständlicher zu gestalten. Abzuwarten bleibt, ob die neue Reform wirklich zum gewünschten Wettbewerbsdruck und zu niedrigeren Gebühren führen wird. In Großbritannien ist man mit diesem Vorhaben bereits gescheitert.


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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 17. Juli 2011 )
 
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