Click on the slide!

Zusatzrente

Private Rentenversicherung

Sichere Vorsorge mit privaten Rentenversicherungen

Click on the slide!

Riester Rente

Durch Zulagen und Steuervorteile vom Staat gefördert.

Besonders für Familien und Alleinerziehende geeignet. Die Varianten der Riester Altersvorsorge.

Click on the slide!

Private Rente

Varianten der privaten Altersvorsorge

Die Rente heranwachsen lassen. Altersvorsorge Möglichkeiten im Überblick.

Frontpage Slideshow (version 2.0.0) - Copyright © 2006-2008 by JoomlaWorks
index arrow Altersvorsorge News arrow Versicherungswirtschaft befürchtet zu viel Krisen-Aktionismus
Versicherungswirtschaft befürchtet zu viel Krisen-Aktionismus
Dienstag, 15. Dezember 2009

Versicherer fürchten gleiche Behandlung wie Banken

Kaum ein Tag vergeht, an dem die Finanzkrise nicht die Schlagzeilen beherrscht. Allgegenwärtig sind noch die Pleiten großer Banken sowie Kreditinstitute, die mit Milliarden an Steuerngeldern gerettet werden mussten und bis heute am staatlichen Tropf hängen. Zwischendurch immer wieder die Meldungen über erneut überbordende Managergehälter und ausufernde Prämiensysteme bei den Kreditinstituten. Kaum verwunderlich, dass da von politischer Seite Druck ausgeübt wird, um den Finanzmarkt insgesamt besser kontrollieren und das Finanzsystem sowie die Verbraucher schützen zu können.


Dass bei den Problemen des Finanzmarktes fast ausschließlich die Banken im Fokus der Öffentlichkeit stehen, stört Rolf-Peter Hoenen, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft, erheblich. Er sieht die Notwendigkeit zum Handeln, um künftig ein Fiasko des weltweiten Finanzmarktes zu verhindern, wie es in den letzten Monaten zu erleben war. Gleichwohl fürchtet Hoenen jedoch auch, dass die Versicherungswirtschaft mit gleichem Maß behandeln wird wie die Finanzwirtschaft. Versicherungen und Banken, so erklärte er im November auf einer Tagung des GDV, sind zwar auf demselben Finanzmarkt aktiv, jedoch mit grundsätzlich unterschiedlichen Geschäftsmodellen. Denn im Gegensatz zu den Banken sind die Aktivitäten der Versicherungen eher von langfristigen Strategien bestimmt. Daher und aufgrund der regelmäßig eingenommen Beiträge der Kundschaft sieht Hoenen die Versicherungsgesellschaften deutlich schwankungsresistenter als Banken.


Umso mehr fürchtet er, dass für das Bankwesen beschlossene Regeln auch auf die Versicherungswirtschaft angewendet werden. Hier mahnt er eine besonnene Politik anstelle eine blinden Aktionismus’ an.

Ein europäisches Aufsichtsgremium für die Finanzmärkte begrüßt der GDV grundsätzlich. Hier ist man jedoch um deutlich mehr Einflussnahme bemüht. Denn ein derzeit angedachtes Aufsichtsmodell sieht lediglich einen von 32 Sitzen für einen Vertreter der Versicherungswirtschaft vor. Laut GDV ist das zuwenig, man fürchtet hier, dass die Interessen der Banken die Arbeit des Gremiums dominieren könnten und mögliche Beschlüsse „1:1 auf den Versicherungssektor übertragen werden“ könnten.


Um bei der künftigen Krisenprävention nicht mit den für die Banken festgelegten Maßnahmen behandelt zu werden, macht sich der GDV hier eigene Gedanken. Einer davon behandelt die Vergütungsmodelle für Vermittler und Berater. Eine strikte Honorarvergütung ohne Provisionszahlungen lehnt der GDV ab. Vielmehr gibt der GDV Anregungen, wie der Verbraucherschutz auch bei einem auf Provisionszahlungen basierenden Vergütungsmodell verbessert werden kann. Nachholbedarf sieht Verbandspräsident Hoenen beim Vertrauensverhältnis von Beratern und Kunden. Hier bringt er eine Verpflichtung der Vermittler auf bestimmte Verhaltensregeln ins Gespräch, eine Art Ehrenkodex für Versicherungsmakler. Auch eine Checkliste für den Vertrieb ist angedacht, anhand derer eine genaue Bedarfsanalyse für den einzelnen Kunden durchgeführt werden kann. Zudem denkt der GDV darüber nach, die grundsätzliche Produktdarstellung zu vereinfachen. Produktinformationen und Dokumentationsberatung sollen einfacher und kundenfreundlicher gestaltet werden.


Hoenen wünscht sich für die Versicherungsbranche ein grundsätzliches und angemessenes Mitspracherecht bei künftigen Überwachungs- und Regulierungsmaßnahmen für den Finanzmarkt. Ob und in welchem Maße die angeregten Verbesserungen des Verhältnisses zwischen Beratern und Kunden zum Einsatz kommen, bleibt abzuwarten. Bis auf diesem Gebiet konkrete Schritte eingeleitet werden, sollten Kunden ihre Makler vor jeder Beratung auf deren grundsätzlicher Dokumentationspflicht hinweisen.


Weitere News:
Deutsche im Rentenalter unterversorgt
Beratung zu Riester Produkten ist meist schlecht







Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Mai 2011 )
 
< zurück   weiter >

Zufallsartikel

Altersvorsorge - Nachrichten
Private Altersvorsorge: Investmentfonds und Versicherer warnen vor hohen Kosten für Kunden
Yvonne Brettnich - Mittwoch, 1. Februar 2012
Altersvorsorge - Nachrichten
Bei Geldnot die richtigen Finanzverträge kündigen
Administrator - Dienstag, 22. März 2011
Altersvorsorge - Nachrichten
Vorsorgelücke: Berechnung durch Online Rechner meist ungenau
Administrator - Samstag, 13. Februar 2010

Schlagwortsuche

Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitspolice gehört zu den wichtigsten Versicherungen die Privatpersonen in Deutschland haben sollten. Mehr zum Thema: Berufsunfähigkeitsversicherung

Pflegeversicherung

Wer so krank wird das er auf fremde Hilfe angewiesen ist muss gepflegt werden. Zur Finanzierung reicht die gesetzliche Absicherung nicht aus. Mehr zum Thema: Private Pflegeversicherung