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Investmentfonds für die Rente
Dienstag, 21. Oktober 2008

Riester Fonds - Renditestark für die Rente sparen


An den Börsenmärkten mitmischen
Riester-Fonds: Von der Börse mit Kapitalgarantie profitieren

Riester-Fonds sind die einzigste Möglichkeit der Riester Rente, mit der man direkt an den Aktien und Börsenmärkten der Welt teilnehmen kann. Ein Riester-Fondssparplan bietet die grössten Renditechancen aller Riester-Varianten.

Mit einem Riester Fondssparplan schliesst man einen Sparvertrag mit einer Investmentgesellschaft, Fondsgesellschaft oder der Hausbank ab. Die Sparbeiträge bei einem solchen Fondssparplan fliessen zu 100% in Investmentfonds. Man kauft mit seinem Beitrag also Anteile an Investmentfonds. Aufbewart werden die Fondsanteile in einem Depot, das der Riester-Anbieter zur Verfügung stellt. Die Riester Zulagen werden ebenfalls direkt zum Kauf von Fondsanteilen verwendet. Hierbei kann in Aktienfonds, Rentenfonds oder auch andere Arten von Fonds investiert werden. Jeder Anbieter fährt hierbei ein etwas anderes Konzept und bietet auch andere Fonds die bespart werden können. Bei den meisten Anbietern wird Anfangs der Grossteil der Sparbeiträge in Aktienfonds investiert, denn diese bieten die grössten Chancen auf eine hohe Rendite.


Je näher das Ende der Ansparphase (und damit der Rentenbeginn) rückt, umso mehr wird das Geld des Sparers in sicherere Fondsarten umgeschichtet. Ist der Stichtag für die Rente gekommen, dann konstruiert die Fondsgesellschaft einen Renten-Auszahlungsplan aus dem aufgelaufenen Guthaben oder investiert das gesamte Geld in eine Rentenversicherung aus der dann eine private Rente gezahlt wird.




Kosten und Sicherheit von Riester-Fonds


Auch beim Riestern mit Investment-Fonds ist, wei bei allen Riester Renten, das eingezahlte Geld inkl. der staatlichen Zulagen zum Ende der Vertragslaufzeit garantiert.
Selbst wenn die Börsen einbrechen geht man mit einem Riester-Fondssparplan kein Risiko ein, zum Rentenbeginn bekommt man mindestens das was man eingezahlt hat, nach und nach als Rente wieder ausgezahlt. Dies gilt aber nur dann, wenn man den Vertrag bis zum Ende erfüllt. Will man vorher aussteigen oder den Riester-Anbieter wechseln, so gilt diese Kapitalgarantie nicht. Denn bei Kündigung oder Wechsel müssen die Fonds vekauft werden. Stehen die Kurse zu diesem Zeitpunkt schlecht, kann dies dem Sparer ein deutliches Minus bescheren.


Als Kosten fallen zum einen die jährlichen Gebühren für das Depot an, mit dem die Fonds aufbewahrt werden. Diese liegen, je nach Anbieter, bei ca. 20-80 Euro pro Jahr.

Zweiter Kostenfaktor sind die sogenannten Ausgabeaufschläge der Fonds. Dies sind Gebühren die die Fondsgesellschaft erhebt, welche den Fonds auferlegt hat und verwaltet. Darin enthalten sind z.B. Gebühren für das Fondsmanagement und andere Vertriebskosten. Die höhe des Ausgabeaufschlags ist je nach Fonds unterschiedlich und liegt zwischen 2 und 5 Prozent des Orderwertes. Kauft man z.B. für 100 Euro Fondsanteile mit einem Ausgabeaufschlag von 3%, so muss man von den 100 Euro, 3 Euro als Gebühren zahlen. Man erhielte in diesem Falle also Fonds-Anteile im Wert 97 Euro seinem Depot gutgeschrieben.


Direktbanken, Internetbanken und Fondsdiscounter bieten oftmals Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Teilweise bekommt man Fonds bei solchen Anbietern sogar komplett ohne Ausgabeaufschlag. Dies bringt einen zusätzlichen Renditekick und erhöht dir private Rente.





Rendite von Riester-Fond-Sparplänen


Von allen Möglichkeiten zu Riestern bieten Fonds die Chance auf die höchste Rendite. Banksparplan und Versicherung können hier nicht mithalten. Allerdings ohne Garantie: Im schlechtesten Fall könnte man bei Fonds mit einer Nullrendite aus dem Vertrag herauskommen. Selbst dann hat man aber immerhin noch die Zulagen vom Staat Geschenkt bekommen.

Des weiteren ist eine Nullrendite nur ein sehr theoretisches Szenario. Spart auf lange Sicht regelmässig den gleichen Betrag (über mehrere Jahrzehnte) in Fonds an, so minimiert sich das Risiko eines Verlustes enorm. In der Praxis bringen die wenigsten Fonds über einen langen Zeitraum eine geringe Rendite oder gar Minus-Rendite ein. Denn durch Jahrzehntelanges ansparen hat man lange Zeit um auch evt. Börsenkrisen auszusitzen und abzuwarten bis die Fondskurse sich wieder erholen.


Je länger man spart umso geringer ist das Risiko Auf lange sicht gesehen sinkt das Risiko beim Fondssparen. Denn kauft man immer für den gleichen Betrag Fondsanteile in Raten (so wie bei einem Riester-Fondssparplan), dann kauft man auf Dauer gesehen für einen sehr günstigen Durchschnittspreis.

Grund: In Börsenhochzeiten kauft man für den gleichen Betrag relativ wenig von den, zu dieser Zeit teuren, Fondsanteilen. Sind die Börsenkurse hingegen im Keller, so bekommt man für seine Sparrate viele von den, zu dieser Zeit günstigen, Fondsanteilen. Das Ergebniss ist ein günstiger Durchschnittspreis. Je länger man also in kleinen Sparraten in Riester-Fonds investiert, umso mehr sinkt das Risiko eines Verlustes und die Wahrscheinlichkeit auf eine hohe Rendite steigt.





Zudem trägt die Kostenverteilung bei Riestern mit Fonds zu einer guten Rendite bei. Anders als z.B. bei Riester-Versicherungen fallen die Kosten bei Fonds immer nur dann an, wenn man auch wirklich Fonds kauft. Man muss also von jeder Sparrate nur einen kleinen Teil als Kosten/Gebühren entrichten. Die Gesamtkosten verteilen sich daher übr die gesamte Vertragslaufzeit (Bei Versicherungen hingegen werden die Kosten auf die ersten 10 Jahre verteilt). Dies führt dazu, das bereits die ersten Beiträge fast in voller Höhe Renditen einbringen können. Dies bringt auf lange Sicht gesehen einiges mehr an Zinseszinsen ein.




Für wen sich Riester Fondssparpläne besonders eignen


In erster Linie empfehlen sich Fondssparpläne für Personen die sich die Renditechancen der Aktienmärkte nicht entgehen kassen möchten und die dafür ein leicht höheres Risiko als bei Banksparplänen und Versicherungen in Kauf nehmen möchten. Jedoch sollten Menschen die nur noch wenige Jahre bis zur Rente haben vom Fondsparen absehen. Hier wäre das Risiko einer Nullrendite zu gross, weil man eine evt. Börsenkrise nicht mehr auszitzen kann, da die Rente kurz bevor steht und das Geld für die Rente gebraucht wird. Bestens geeignet sind Fonds vor allem für junge Menschen die noch lange Zeit bis zur Rente haben. Diese Personengruppe hat ncoh viel Zeit um schlechte Börsenzeiten zu überdauern und profitiert am meisten vom Durchschnittskosteneffekt





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