Click on the slide!

Zusatzrente

Private Rentenversicherung

Sichere Vorsorge mit privaten Rentenversicherungen

Click on the slide!

Riester Rente

Durch Zulagen und Steuervorteile vom Staat gefördert.

Besonders für Familien und Alleinerziehende geeignet. Die Varianten der Riester Altersvorsorge.

Click on the slide!

Private Rente

Varianten der privaten Altersvorsorge

Die Rente heranwachsen lassen. Altersvorsorge Möglichkeiten im Überblick.

Frontpage Slideshow (version 2.0.0) - Copyright © 2006-2008 by JoomlaWorks
index arrow Altersvorsorge News arrow Deutsche haben Angst um Ihre Altersvorsorge
Deutsche haben Angst um Ihre Altersvorsorge
Montag, 11. Oktober 2010

Studie der Postbank: Private Altersvorsorge befindet sich in der Krise

Eine Studie der Postbank hat herausgefunden, dass viele Deutsche aufgrund der hohen Staatsverschuldung Angst um ihre Altersvorsorge haben. Demnach befürchtet mehr als jeder dritte Berufstätige, dass es Rentenkürzungen geben wird. Jeder Vierte ist sich sicher, dass es Ersparnisverluste dadurch geben wird, dass die Preise stark ansteigen und die private Vorsorge abnimmt. Gerade in Ostdeutschland ist die Besorgnis, wie die Studie der Postbank belegt, groß.


37 Prozent befürchten Rentenkürzung im Alter


Ganze 37 Prozent aller berufstätigen Menschen in Deutschland haben Angst davor, dass der Staat durch die stark gestiegene Verschuldung dazu gezwungen ist, die Rente im Alter zu kürzen. Außerdem sind sich 28 Prozent sicher, dass die hohe Staatsverschuldung und die damit stark steigenden Preise dafür sorgen, dass eigene Ersparnisse zur Altersvorsorge nicht mehr den gleichen Wert haben.




Erschreckende Ergebnisse in Studie "Altersvorsorge in Deutschland 2010/2011


Bei der repräsentativen Studie "Altersvorsorge in Deutschland 2010/2011 gibt es noch weitere erschreckende Ergebnisse. Demnach legen weitaus weniger Berufstätige Geld für ihre Altersvorsorge an, als dies noch vor einem Jahr der Fall war. Gleichzeitig steigt die Angst, dass die gesetzliche Rente nicht ausreichen wird, seinen bisherigen Lebensstandard auch während der Rente erhalten zu können. Vergleicht man Ostdeutschland mit Westdeutschland, dann sieht es in den neuen Bundesländern noch düsterer aus. Denn vor allem hier kürzen oder kündigen Berufstätige im Alter von 16 bis 29 Jahren Vorsorgeverträge. Postbank-Vorstand Dr. Michael Meyer ist der Meinung "Die Gefahr einer langfristigen und kaum mehr korrigierbaren Krise der Altersvorsorge in Deutschland ist nach wie vor absehbar".


Insgesamt sind es 44 Prozent aller Befragten, die sich verstärkt Sorgen um ihre Altersvorsorge machen, 37 Prozent befürchten dass es zu Rentenkürzungen kommen wird, 28 Prozent befürchten steigende Preise, durch welche ihre Ersparnisse an Wert verlieren und 23 Prozent glauben, dass es in Zukunft keine Rentenerhöhungen geben wird. Hinzu kommt, dass immer weniger Menschen wissen, welche private Altersvorsorge überhaupt noch Sinn macht.


Wohneigentum und gesetzliche Rente gelten während Krise als sicher


Als ideale Form der Alterssicherung wird gerade in Krisenzeiten sowohl die gesetzliche Rentenversicherung als auch Wohneigentum angesehen. Eher weniger Zuspruch gibt es laut Ergebnissen der Studie bei der privaten Lebensversicherung, den Rentenversicherungen sowie bei der Riester-Rente. So ist auch Jochen Hansen vom Institut für Demoskopie Allensbach sicher, dass im Moment bei Riester "die Luft raus sei".


Kluft zwischen Ost und West wird größer


In Krisenzeiten wird laut der Studie die Kluft zwischen Ost und West noch größer. Umfrageergebnisse zeigen, dass die Entwicklung der Altersvorsorge gerade in den neuen Bundesländern dramatisch ist. Denn hier senken Berufstätige ihre privaten Vorsorgeaufwendungen drastisch. Vergleicht man das Bemühen einer privaten Altersvorsorge von 2009 mit dem Ergebnis der aktuellen Umfrage, dann muss festgestellt werden, dass die privaten Vorsorgeaufwendungen um rund 25 Prozent gesenkt wurden. Während bislang 163 Euro im Monat für die private Altersvorsorge aufgewendet wurden, sind es jetzt nur noch 123 Euro monatlich.




Ganz anders sieht es dahingegen in den alten Bundesländern aus. Zwar ist auch dort die Bereitschaft, private Vorsorgemaßnahmen zu treffen, gesunken, doch weitaus weniger erschreckend als in Ostdeutschland. Hier kam es lediglich zu einer monatlichen Reduzierung um fünf Euro. Arbeitnehmer sparen in den alten Bundesländern im Durchschnitt monatlich 215 Euro. Damit wird noch einmal deutlich, dass die Schere zwischen Ost und West immer weiter geöffnet wird.


Riester-Rente für viele unattraktiv


Vor einiger Zeit wurde die
Riester-Rente eingeführt und war dafür gedacht, die Bereitschaft, private Altersvorsorge von Arbeitnehmern zu erbringen, zu honorieren. Doch jetzt sieht es so aus, dass gerade Geringverdiener die Riester-Rente nicht länger als geeignetes Mittel ansehen, private Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. So gab es in der Umfrage die Möglichkeit, sich zwischen 25 angebotenen Altersvorsorge-Möglichkeiten zu entscheiden. Das schlechteste Ergebnis lieferte dabei die Riester-Rente, denn diese hat bei allen Teilnehmern deutlich an Attraktivität verloren.




Waren es 2007 noch 31 Prozent, die die Riester-Rente als ideale Form der Alterssicherung ansahen, ist die Zahl bereits 2009 auf 28 Prozent und in der aktuellen Umfrage nochmals auf 23 Prozent abgesunken. Für Meyer ist dies ein sehr beunruhigendes Zeichen, denn die Riester-Rente verliert gerade dort stark an Bedeutung und Ansehen, wo sie eigentlich den meisten Sinn macht.


Wohneigentum als Rettungsanker



Umfrageergebnisse zeigen, dass es keine andere private Vorsorgeform
in Deutschland gibt, die so hoch angesehen ist wie ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung. Immerhin sehen zwei Drittel aller Berufstätigen darin eine ideale Form der Alterssicherung. Dies spiegelt sich natürlich in Zahlen wider, denn 23 Prozent und damit jeder vierte der Berufstätigen plant, ein Eigenheim zu erwerben. Und selbst bei den Berufstätigen bis 29 Jahren ist dieses Ziel hoch angesehen. Allerdings ist die staatliche Eigenheimförderung nur bei den wenigsten bekannt. Die Studie zeigt, dass 43 Prozent aller Berufstätigen noch nie etwas von Wohn-Riester gehört haben.
Mehr Infos zu Immobilen als Altersvorsorge



Meyer entwirft 5-Punkte-Katalog


Meyer ist der Meinung, dass die Ergebnisse der Studie gezielt genutzt werden sollten. Deswegen hat er einen 5-Punkte-Katalog entwickelt, in welchem er anführt, wie man einzelne Probleme lösen könnte.




So müssen unter anderem die Vorsorgeangebote attraktiver werden - sowohl im Bereich der Riesterförderung als auch bei der betrieblichen Altersvorsorge. Weiterhin ist Meyer davon überzeugt, dass das Thema Vorsorgeplanung in allen Berufsschulen und weiterführenden Schulen als Unterrichtsfach eingeführt werden sollte. Des Weiteren sollte in politischen Diskussionen keine Panik vor den Folgen fehlender Vorsorge gemacht werden. Als ebenso wichtig erachtet Meyer, mit dem Eigenheim eine Vorsorgeform für das Alter zu schaffen. Und auch die immer größer werdende Kluft zwischen Ost und West sollte bei der Altersvorsorge ausgeräumt werden.


Mehr Newsmeldungen und Studienergebnisse:
Deutsche Bürger gehen immer später in Rente
Deutschlandkarte: Sehen Sie wo es am meisten Rente in Deutschland gibt





Kommentare (0)Add Comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

security code
Bitte den folgenden Code eintragen


busy
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Mai 2011 )
 
< zurück   weiter >

Zufallsartikel

Altersvorsorge - Studien und Trends
Eltern nehmen bevorstehende Altersarmut ihrer Kinder nicht ernst
Yvonne Brettnich - Dienstag, 15. Mai 2012
Altersvorsorge - Studien und Trends
Altersvorsorge in Gefahr: Bevölkerung wird immer älter
Yvonne Brettnich - Mittwoch, 14. Dezember 2011
Altersvorsorge - Studien und Trends
Altersvorsorge: Bundesbürger durch Finanzkrise verunsichert
Yvonne Brettnich - Dienstag, 1. November 2011

Schlagwortsuche

Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitspolice gehört zu den wichtigsten Versicherungen die Privatpersonen in Deutschland haben sollten. Mehr zum Thema: Berufsunfähigkeitsversicherung

Pflegeversicherung

Wer so krank wird das er auf fremde Hilfe angewiesen ist muss gepflegt werden. Zur Finanzierung reicht die gesetzliche Absicherung nicht aus. Mehr zum Thema: Private Pflegeversicherung