| Absicherung der Arbeitskraft |
| Samstag, 19. Dezember 2009 | |
Wichtig für alle: Berufsunfähigkeitsversicherung
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zusammen mit der privaten Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Risikoversicherungen die es für private Personen abzuschliessen gilt. Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit zahlt eine sogenannte BU-Rente, sollte der Gesundheitszustand einmal so schlecht werden, dass man nicht mehr arbeiten kann.
Treffen kann es unabhängig von Beruf, Lebensstellung und Alter jeden. Jeder vierte Arbeitnehmer wird Berufsunfähig. Aber auch Selbstständige und Hausfrauen gehören zur Zielgruppe.
Gesetzliche Absicherung ist unzureichend: BU Versicherung: Lebenslange Rente sobald man nicht mehr arbeiten kann
Faire Bedingungen sind besonders wichtig:
Günstige Berufsunfähigkeitsversicherung: Kosten kein Entscheidungskriterium
Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ist nicht billig. Für 1000 Euro Rente kann man als dreissigjähriger Mann zwischen 40 und 140 Euro Beitrag einkalkulieren. Wieviel genau, das hängt vor allem vom Versicherer, Geschlecht, Alter und dem körperlichen/geistigen Zustand ab. Es gibt grosse Unterschiede bei den Kosten: Eine Direktversicherung ist bei gleichen Leistungen oft sehr viel günstiger als ein Anbieter mit kostspieligem Maklernetz. Jedoch sollte man bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht vorrangig nach dem Preis den Anbieter auswählen. Wichtig ist ein umfassender Schutz ohne Leistungsausschlüsse.
Leider bekommen genau diesen viele Menschen nicht, da Versicherer Personen mit Vorerkrankung oft ablehnen oder nur eingeschränkt versichern.
Gesundheit: Anbieter sieben Risikopersonen gnadenlos aus
Jedoch zeigt die Erfahrung das grade günstige Anbieter sehr strenge Bedingungen der Risikoprüfung haben. Hat man mehrere oder schwerwiegende Vorerkrankungen, so wird man von vielen Versicherungen gänzliche als Kunde abgelehnt. Ist man als erkrankter nochversicherbar, dann muss man damit rechnen das Leistungen die im Zusammenhang mit dieser Krankheit stehen von der Versicherung ausgeklammert werden.
Grundsheitsfragen: Hohe Rente treibt den Preis
Die Höhe und vor allem die Versicherungsdauer sind Preistreiber von privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen. Je länger man nämlich den Versicherungsschutz geniesen möchte, umso teurer wird die Versicherungsdauer. Den meisten Menschen wird empfohlen die Versicherung bis zum Renteneintrittsalter (also 67 bzw. 65 Jahre für älteren Menschen) abzuschliessen.
Denn grade im Alter ist die Gefahr Berufsunfähig zu werden besonders hoch.
Vergleich und Rechner zu Berufsunfähigkeitsversicherung
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Hits: 668 Kommentare (2)
![]() geschrieben von Mittler, Dezember 19, 2009
Das klingt alls toll. Aber was ist wenns man keine Versiecherung dafür bekommt. ich habe das versucht und der Makler hat mir gesagt das ich abgelehnt wurde und keinen Vertrag abschliessen kann. er wollte mir dann stattdessen eine Pflegepolice verkaufen. die war aber voll teuer. Ist das ein guter Ersatz dafürr?
geschrieben von Redaktion, Dezember 19, 2009
Guten Tag,
nur weil man von einer Gesellschaft abgelehnt wurde, heisst das nicht, das alle Versicherungen ablehnen. Man kann versuchen bei einer anderen Gesellschaft unterzukommen. Wir man öfters abgelehnt, so kann diese leider jedoch zur Folge haben das es immer schwerer wird einen Versicherungsvertrag zu bekommen. Denn die Versicherungswirtschaft führt Listen mit Risikopersonen (sogenannte HIS-Datenbank). Wird man abgelehnt, so kann es passieren das man mit auf diese Liste gesetzt wird. Steht man einmal auf dieser Liste gilt man als Vorbelastet. Jede Versicherungsgesellschaft kann dort Einsicht nehmen. Allerdings nutzen nicht alle Gesellschaften diese Datenbank. Hat man nicht die Chance versichert zu werden (z.B. weil man zu krank oder zu alt ist), dann bleibt als schlechte Alternative z.B. eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder eine Dread Disease Versicherung (gegen schwere Krankheiten). Alle diese Verträge bieten aber einen viel geringeren Schutz als eine Berufsunfähigkeitsversicherung (weil Sie nur in bestimmten Fällen zahlen, eine BU-Versicherung bietet weitaus umfangreicheren Schutz) und sind nur ein schlechter Ersatz für eine "Versicherung gegen Berufsunähigkeit". Eine private Pflegeversicherung zahlt nur dann, wenn man in eine der gesetzlichen Pflegestufen eingestuft wird und zu einem gewissen Prozentsatz Pflegebedürftig wird. Sie ist zwar grundsätzlich sinnvoll, aber kein gleichwertiger Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Kommentar schreiben
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